Mein Garten summt! - Gärtnern gegen das Insektensterben

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Mein Garten summt! - Gärtnern gegen das Insektensterben

Viele Gärten sind sehr gepflegt und hübsch anzusehen, doch finden Insekten dort Nahrung? Bei etlichen modernen Züchtungen werden beispielsweise die Staubgefäße weggezüchtet und ihre Blüten liefern weder Pollen noch Nektar. Darüber hinaus gibt es Pflanzen, die bei uns nicht heimisch und somit für unsere Wildbienen wertlos sind.

Noch nie war es so wichtig wie heute, im eigenen Umfeld etwas für Bienen und Insekten zu tun. Laut der sogenannten Krefelder Studie ist in den vergangenen 27 Jahren die Fluginsekten-Biomasse um 75 % zurückgegangen. Dabei sind Insekten sowohl für die Natur als auch für uns Menschen unverzichtbar, denn Wild- und Nutzpflanzen sind auf sie als Bestäuber angewiesen. Somit sorgen Biene und Co. für den Fortbestand der Pflanzenwelt und für unsere Ernährung. Doch nicht nur für uns Menschen sichern Insekten die Nahrungsgrundlage. Auch rund die Hälfte unserer Vögel ernähren sich hauptsächlich von Insekten. Somit bedeutet Insektensterben auch Vogelsterben.

Mit der richtigen Pflanzenauswahl im eigenen Garten und auf öffentlichen Flächen können wir Insekten anlocken und ihnen einen wichtigen Rückzugsort anbieten. Wie das gelingen kann, weiß Uwe Hüngsberg, Hobbyimker und Vorsitzender des Kreisimkerverbands Neuwied. Auf Einladung der Bürgerinitiative „Gemeinsam und nachhaltig leben in Krunkel“ gibt er dieses Wissen am 25. März 2020 um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Krunkel/Epgert weiter. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. 

  • Datum: Mittwoch, 25 März 2020
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